{"id":4534,"date":"2026-01-21T17:00:58","date_gmt":"2026-01-21T16:00:58","guid":{"rendered":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/?p=4534"},"modified":"2026-02-05T14:06:11","modified_gmt":"2026-02-05T13:06:11","slug":"jira-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/lehrveranstaltungen\/betriebliche-informationssysteme\/2026\/jira-2\/","title":{"rendered":"Jira"},"content":{"rendered":"<h4>Inhalte<\/h4>\n<ol>\n<li><a href=\"#was-ist-jira\">Was ist Jira<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#tools\">Tools und Methoden<\/a>\n<ol>\n<li><a href=\"#Beispiele\">Tool-Beispiele<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#Xray\">Xray<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<\/li>\n<li><a href=\"#automatisierung\">Automatisierung<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#rest-api\">REST-API<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#webhooks\">Webhooks<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#best-practices\">Best Practices<\/a><\/li>\n<li><a href=\"#alternativen\">Alternativen zu Jira<\/a><\/li>\n<\/ol>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 id=\"was-ist-jira\"><strong>Was ist Jira<\/strong><\/h4>\n<p>Jira ist ein Issue- und Projektmanagement-Tool, das von Atlassian entwickelt wurde und sowohl in der Softwareentwicklung als auch in allgemeinen Gesch\u00e4ftsprozessen eingesetzt wird. Der zentrale Fokus von Jira liegt auf der Planung, Nachverfolgung und Zusammenarbeit innerhalb von Teams. Durch seine hohe Integrationsf\u00e4higkeit l\u00e4sst sich Jira mit einer Vielzahl weiterer Tools verbinden und flexibel an unterschiedliche Arbeitskontexte anpassen. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seit seiner Ver\u00f6ffentlichung im Jahr 2002 hat sich Jira kontinuierlich weiterentwickelt. Urspr\u00fcnglich lag der Schwerpunkt auf Bug- und Issue-Tracking. Zwischen 2009 und 2012 wurde Jira um agile Methoden erweitert, insbesondere durch die Einf\u00fchrung von Scrum- und Kanban-Boards, wodurch sich das Tool st\u00e4rker auf die Bed\u00fcrfnisse der Softwareentwicklung ausrichtete. Mit der Einf\u00fchrung von Jira Agile im Jahr 2014, das sp\u00e4ter in Jira Software umbenannt wurde, wurde diese Entwicklung weiter gefestigt. Ab 2017 stand der Ausbau von Jira Cloud im Vordergrund, erg\u00e4nzt durch st\u00e4rkere Automatisierungsm\u00f6glichkeiten und Integrationen zur Unterst\u00fctzung skalierter Teams. Seit 2020 sind native Automatisierungsregeln Bestandteil von Jira. Heute ist Jira eine umfassende Plattform f\u00fcr Projekt- und Prozessmanagement, die weit \u00fcber die IT hinaus auch in Bereichen wie HR, Marketing und Business eingesetzt wird und eine zentrale Rolle in agilen Organisationen einnimmt. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zu den Kernfunktionen von Jira geh\u00f6ren agile Boards f\u00fcr Scrum und Kanban, die eine visuelle Darstellung der Arbeit erm\u00f6glichen und Konzepte wie Sprints, WIP-Limits und das Pull-Prinzip unterst\u00fctzen. Projektr\u00e4ume bieten zahlreiche Vorlagen f\u00fcr unterschiedliche Teamtypen. Das Issue Tracking bildet das Herzst\u00fcck von Jira und erlaubt die zentrale Verwaltung sowie klare Priorisierung von Aufgaben, Bugs, Stories und Epics. Erg\u00e4nzt wird dies durch individuell anpassbare Workflows und Statusmodelle, die Prozesse flexibel abbilden k\u00f6nnen. Dashboards und Reports liefern zudem Echtzeit-Einblicke in den Projektstatus und machen Teamperformance transparent. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In Jira wird die Arbeit \u00fcber sogenannte Issues organisiert. Epics beschreiben dabei gr\u00f6\u00dfere Features, Stories repr\u00e4sentieren konkrete Nutzeranforderungen, Tasks stehen f\u00fcr einzelne Arbeitspakete und Bugs f\u00fcr Fehler im System. Die t\u00e4gliche Arbeit mit Jira umfasst das Anlegen, Priorisieren und Kommentieren von Tickets, die Zuweisung von Aufgaben inklusive Deadlines, die Planung von Sprints sowie den Wechsel von Status entlang definierter Workflows. Boards sorgen dabei f\u00fcr eine hohe Transparenz und Sichtbarkeit des Arbeitsfortschritts.<\/p>\n<h4 id=\"tools\">Tools und Methoden<\/h4>\n<p>Der Jira Marketplace erweitert Jira um spezialisierte Apps auch unterst\u00fctzend f\u00fcr die agilen Projektierung. Damit ist eine individuelle Anpassung und Darstellung der ben\u00f6tigten Workflows m\u00f6glich. Die Tools k\u00f6nnen dann folgend ausgew\u00e4hlt werden: zb. nach Sichtbarkeit, um etwa eine klare Fortschrittsanzeige, die Aufarbeitung von Features und Problemen f\u00fcr Retrospektiven und die Dokumentation zu vereinfachen.<\/p>\n<p>Anwendungsbeispiele :<\/p>\n<ul>\n<li>Ein internes File-System erm\u00f6glicht die die Dokumentation von Entscheidungsprozessen wird durch strukturierte Vorlagen<\/li>\n<li>Die Sprint-Steuerung wird durch Sprint-Boards wie priorisierte Backlogs, unterschiedlicher Darstellungen erreichter Meilensteine und Exportm\u00f6glichkeiten f\u00fcr das Anzeigen von Stati gef\u00f6rdert<\/li>\n<li>In der Hierarchieebene der Boards stellen Roadmaps und Backlogs die Ziele und Fortschritt zeitlich dar, wodurch Planung, Abh\u00e4ngigkeiten und Meilensteine<br \/>\nsichtbar werden<\/li>\n<li>Timeline-Modelle visualisieren Abh\u00e4ngigkeiten und Zeitverl\u00e4ufe \u00fcber mehrere Sprints hinweg<\/li>\n<li>Eine Gesamt\u00fcbersicht als Liste b\u00fcndelt alle relevanten Vorg\u00e4nge in einem konsolidierten \u00dcberblick<\/li>\n<li>Backlog und Kanban Board erm\u00f6glichen die Priorisierung, Steuerung des Arbeitsflusses und klare Statuswechsel<\/li>\n<li>Reports liefern generierte Performance-Statistiken in Entwicklungsphasen, um Durchsatz, Engp\u00e4sse und Trends nachvollziehen zu k\u00f6nnen<\/li>\n<li>Eine Aufwand-\/Nutzen-Analyse stellt Alternativen gegen\u00fcber und erleichtert die Entscheidungsfindung im Sprint oder im Release<\/li>\n<\/ul>\n<h5>Tool-Beispiele aus dem Marketplace<\/h5>\n<ul>\n<li>Github verkn\u00fcpft Artefakte und revisionssichere Ablagen + \/ GitLab \/ Bitbucket (Commits, Pull Requests, Deployments verkn\u00fcpfen)<\/li>\n<li>Confluence oder weitere Filesystem Alternativen b\u00fcndeln zentral dokumentierte Prozesse und Wissen, sodass Informationen f\u00fcr alle Teammitglieder zentral auffindbar bleiben<\/li>\n<li>Figma \/ Miro (Designs und Whiteboards an Tickets anh\u00e4ngen)<\/li>\n<li>Slack \/ Microsoft Teams (Benachrichtigungen und Workflow-Updates)<\/li>\n<li>Google Drive \/ OneDrive \/ Dropbox (Dateien und Spezifikationen verlinken)<\/li>\n<li>Sentry \/ Datadog (Fehler und Monitoring-Events als Issues)<\/li>\n<\/ul>\n<figure id=\"attachment_4647\" aria-describedby=\"caption-attachment-4647\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4647 size-medium\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/tools-300x281.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"281\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/tools-300x281.jpg 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/tools.jpg 639w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4647\" class=\"wp-caption-text\">Figma, Github und Unit-Test-Tools<\/figcaption><\/figure>\n<h6><strong>Confluence<\/strong><\/h6>\n<p>Das Confluence dient als Wissensbasis f\u00fcr Requirements, Architekturentscheidungen und Prozessdokumentation. In agilen Projekten unterst\u00fctzt es die Dokumentation von Entscheidungsprozessen mittels ADRs sowie die Sprint-Steuerung durch verlinkte Backlogs, Meeting-Notizen und Retro-Ergebnisse. Weiter kann es als zentraler Wissensspeicher f\u00fcr entwickelte und implemetierte Features dienen und Anleitungen f\u00fcr die Nutzung dieser bereitstellen.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4645\" aria-describedby=\"caption-attachment-4645\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4645 size-medium\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/confluence_market-300x256.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"256\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/confluence_market-300x256.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/confluence_market-1024x873.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/confluence_market-768x655.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/confluence_market.png 1322w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4645\" class=\"wp-caption-text\">App-Auswahl f\u00fcr eine Erweiterung<\/figcaption><\/figure>\n<h5><strong>Xray<\/strong><\/h5>\n<p>Das Xray erg\u00e4nzt Jira um ein leistungsstarkes Testmanagement-Tool zur Darstellung des Projektfortschrittes. Es integriert Testf\u00e4lle, wie auch deren Testausf\u00fchrungen und mittels Xray l\u00e4sst sich eine Aussage \u00fcber eine Testabdeckung der zu implementierenden Features geben. Damit werden agile Qualit\u00e4tsmethoden wie testgetriebene Entwicklung, Sprint-Reviews und Fortschrittsanzeigen \u00fcber Teststatus unterst\u00fctzt.<\/p>\n<figure id=\"attachment_4646\" aria-describedby=\"caption-attachment-4646\" style=\"width: 300px\" class=\"wp-caption aligncenter\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-4646 size-medium\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Xray_Testplan-300x195.jpg\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"195\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Xray_Testplan-300x195.jpg 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Xray_Testplan-1024x667.jpg 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Xray_Testplan-768x500.jpg 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Xray_Testplan.jpg 1437w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><figcaption id=\"caption-attachment-4646\" class=\"wp-caption-text\">Beispiel-Testplan von Atlassian<\/figcaption><\/figure>\n<p>Agile SW-Entwicklung mittels Testframework Xray<\/p>\n<ul>\n<li>Xray unterst\u00fctzt das Management agiler Entwicklungszyklen durch klare Zuordnung von Tests zu Sprints und Releases.<\/li>\n<li>Es erm\u00f6glicht erstellbare Testpl\u00e4ne, Sets und eine Sammlung der tests im Repository, wodurch Testwissen versioniert und nachvollziehbar bleibt.<\/li>\n<li>Es unterst\u00fctzt die Bearbeitung einzelner Sprints, indem Testpl\u00e4ne, Testsets und Testausf\u00fchrungen eindeutig einem Sprint zugeordnet und im Board steuerbar werden.<\/li>\n<li>Repositories b\u00fcndeln Testf\u00e4lle zentral, Testsets sammeln fachlich zusammengeh\u00f6rige Tests, Test Executions steuern Durchl\u00e4ufe, und Test Runs dokumentieren die Ergebnisse einzelner Testf\u00e4lle.<\/li>\n<li>Der Fortschritt eines Testplans l\u00e4sst sich an der Anzahl bearbeiteter Tests sowie an bestandenen und durchgefallenen Tests ablesen, wodurch der Qualit\u00e4tsstatus transparent wird.<\/li>\n<li>Bugreports k\u00f6nnen direkt an fehlgeschlagene Test Runs verkn\u00fcpft und Jira-Tickets referenziert werden, sodass Fehlerbehebung, Priorisierung und R\u00fcckverfolgbarkeit gew\u00e4hrleistet sind.<\/li>\n<li>Es zeigt den Sprint-Status und den Bearbeitungszustand einzelner Tests, sodass Teams Engp\u00e4sse fr\u00fch erkennen.<\/li>\n<li>Es liefert Auswertung und Dokumentation, um Qualit\u00e4tstrends, Abdeckung und Risiken transparent zu machen.<\/li>\n<li>Es unterst\u00fctzt das Pull-Prinzip, indem Teams gezielt Arbeitspakete aus priorisierten Test- und Issue-Queues ziehen.<\/li>\n<li>Es schafft eine Grundlage f\u00fcr Retrospektiven, Dailys und Reviews, weil Status, Ergebnisse und Abweichungen verl\u00e4sslich vorliegen.<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h4 id=\"automatisierung\"><strong>Automatisierung<\/strong><\/h4>\n<p>Ein wesentlicher Mehrwert von Jira liegt in der Automatisierung von Prozessen. Automatisierung sorgt f\u00fcr konsistente Abl\u00e4ufe, reduziert manuelle Arbeit und minimiert Fehlerquellen. Gleichzeitig erm\u00f6glicht sie eine bessere Skalierbarkeit bei gro\u00dfen Projekten und spart wertvolle Zeit f\u00fcr Teams. In Jira lassen sich unter anderem automatische Statuswechsel, das Zuweisen von Issues, das Versenden von Kommentaren und Benachrichtigungen, das Aktualisieren von Feldern sowie das Anpassen verkn\u00fcpfter Vorg\u00e4nge automatisieren. Automatisierungsregeln bestehen dabei aus drei zentralen Elementen: einem Trigger, der ein Ereignis wie das Erstellen oder \u00c4ndern eines Issues ausl\u00f6st, einer Condition, die pr\u00fcft, ob die Regel ausgef\u00fchrt werden darf (z. B. Issue-Typ oder Priorit\u00e4t), und einer Action, die die eigentliche automatisierte Handlung definiert, etwa das Zuweisen eines Tickets oder das Posten eines Kommentars.<\/p>\n<h4 id=\"rest-api\">REST-API<\/h4>\n<p>Jira bietet eine umfassende REST-API als standardisierte Schnittstelle f\u00fcr den Datenaustausch und die programmatische Interaktion mit dem System. \u00dcber HTTP-Requests k\u00f6nnen externe Anwendungen, wie z.B. Webserver, direkt mit Jira kommunizieren.<\/p>\n<p>So k\u00f6nnen sie beispielsweise Issues, Tasks, Benutzer oder Projekte zu erstellen, auslesen, aktualisieren oder l\u00f6schen. Diese Operationen werden als CRUD-Operationen bezeichnet (Create, Read, Update, Delete) und sind, neben weiteren Operationen, f\u00fcr die oben genannten Ressourcen verf\u00fcgbar.<\/p>\n<p>Die API deckt, neben den genannten, eine Vielzahl von weiteren Ressourcen ab und unterst\u00fctzt erweiterte Funktionalit\u00e4ten wie Pagination, Sortierung und Filterung der Ergebnisse. Dadurch eignet sie sich sowohl f\u00fcr Automatisierungsaufgaben als auch f\u00fcr die Integration mit anderen Tools oder selbstentwickelten Anwendungen.<\/p>\n<p>Die verf\u00fcgbaren Endpunkte und Parameter sind gr\u00fcndlich dokumentiert und folgen klaren REST-Konventionen. Optionale Parameter f\u00fcr die Anfrage, sowie m\u00f6gliche Responses und deren Formatierung sind ausf\u00fchrlich beschrieben, was die Nutzung f\u00fcr Entwickler:innen erleichtert. (Vgl. Atlassian, o. D.-a)<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4637\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-02-um-12.13.43-300x265.png\" alt=\"\" width=\"629\" height=\"555\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-02-um-12.13.43-300x265.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-02-um-12.13.43-1024x905.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-02-um-12.13.43-768x679.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-02-um-12.13.43-1536x1358.png 1536w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-02-um-12.13.43.png 1590w\" sizes=\"auto, (max-width: 629px) 100vw, 629px\" \/><\/p>\n<h4 id=\"webhooks\">Webhooks<\/h4>\n<p>Webhooks in Jira sind ein Mechanismus zur Echtzeit-Benachrichtigung externer Systeme, sobald bestimmte Ereignisse im Jira-System eintreten. Statt regelm\u00e4\u00dfig selbst Anfragen an Jira zu senden, kann ein externes System \u00fcber Webhooks einmalig konfiguriert werden, um bei definierten Ausl\u00f6sern, wie z.B. Status\u00e4nderungen, neuen Issues oder Updates in einem Projekt, informiert zu werden.<\/p>\n<p>In Jira legt man Webhooks an, indem man das Projekt, die relevanten Events und die Ziel-URL ausw\u00e4hlt. Sobald ein Ereignis auftritt, sendet Jira eine HTTP-Nachricht an die konfigurierte URL und das externe System kann daraufhin eigene Aktionen ausf\u00fchren, wie z.B. automatisierte Benachrichtigungen oder Synchronisationen. Webhooks erm\u00f6glichen so eine effiziente und reaktionsschnelle Integration mit anderen Anwendungen. (Vgl. Atlassian, o. D.-b)<\/p>\n<h4 id=\"best-practices\">Best Practices<\/h4>\n<p>Best Practices sind erprobte Methoden und Arbeitsweisen, die sich \u00fcber l\u00e4ngere Zeit als effizient erwiesen haben, um Ziele zu erreichen. Sie existieren nicht um ihrer selbst willen, sondern verfolgen einen klaren Zweck: produktiver zu arbeiten. Produktivit\u00e4t meint dabei das Verh\u00e4ltnis zwischen dem, was erledigt wird, und der Zeit, die daf\u00fcr n\u00f6tig ist. F\u00fcr Teams hei\u00dft das ganz konkret, mehr Ergebnisse in weniger Zeit zu erzielen. Genau hier setzen Best Practices in Jira an, weil sie dieses Verh\u00e4ltnis gezielt verbessern.<\/p>\n<p>Die Basis daf\u00fcr bilden klare Strukturen und ein sauber aufgebauter Arbeitsfluss. Einer der gr\u00f6\u00dften Hebel ist Klarheit zur Vermeidung von Fehlern. Nacharbeiten kosten Zeit, Energie und Konzentration. Eindeutige Regeln, etwa eine klar formulierte Definition of Done oder pr\u00e4zise Ticket-Beschreibungen, verhindern Missverst\u00e4ndnisse von Anfang an. Entstehen Fehler gar nicht erst, entfallen viele Korrekturschleifen und Arbeit kommt deutlich schneller voran.<\/p>\n<h5><b>Begrenzung der Ticketanzahl innerhalb eines Status<\/b><\/h5>\n<p>Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umgang mit laufender Arbeit. Wenn die Anzahl der Tickets pro Status begrenzt wird, stauen sich Aufgaben weniger. Sind zu viele Tickets gleichzeitig \u201ein Arbeit\u201c, geht schnell der \u00dcberblick verloren. Aufgaben werden begonnen, bleiben liegen und echter Fortschritt ist kaum erkennbar. Eine feste Begrenzung lenkt den Fokus auf das Abschlie\u00dfen statt auf das permanente Starten neuer Aufgaben. Multitasking nimmt ab, Arbeit wird konsequenter zu Ende gebracht.<\/p>\n<ul>\n<li>Status <strong>vor<\/strong> der Begrenzung der Ticketanzahl:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4667\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.24-294x300.png\" alt=\"\" width=\"294\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.24-294x300.png 294w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.24-70x70.png 70w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.24.png 400w\" sizes=\"auto, (max-width: 294px) 100vw, 294px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>auf die drei Punkte klicken und &#8222;Spaltenbegrenzung festlegen&#8220; anw\u00e4hlen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4668\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.39-297x300.png\" alt=\"\" width=\"297\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.39-297x300.png 297w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.39-70x70.png 70w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.39.png 398w\" sizes=\"auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px\" \/><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<ul>\n<li>Spaltenbegrenzung festlegen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4669\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.45-300x197.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"197\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.45-300x197.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.45-600x396.png 600w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.45.png 604w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Status <strong>nach<\/strong> der Begrenzung der Ticketanzahl:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4670\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.54-296x300.png\" alt=\"\" width=\"296\" height=\"300\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.54-296x300.png 296w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.54-70x70.png 70w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.31.54.png 424w\" sizes=\"auto, (max-width: 296px) 100vw, 296px\" \/><\/p>\n<h5><b>\u00dcberg\u00e4nge des Workflows konfigurieren<\/b><\/h5>\n<p>Damit eng verbunden ist die Konfiguration der Workflow-\u00dcberg\u00e4nge. In vielen Kanban-Boards lassen sich Tickets standardm\u00e4\u00dfig frei zwischen Zust\u00e4nden verschieben. Das wirkt auf den ersten Blick flexibel, schw\u00e4cht aber einen geregelten Ablauf. Kann ein Ticket ohne H\u00fcrde von \u201eIn \u00dcberpr\u00fcfung\u201c zur\u00fcck auf \u201eZu erledigen\u201c gesetzt werden, verliert der Workflow an Aussagekraft. Fortschritt wird verzerrt dargestellt, Zust\u00e4ndigkeiten verschwimmen und Probleme werden eher verschoben als gel\u00f6st. Klar definierte \u00dcberg\u00e4nge schaffen hier Abhilfe. Aufgaben folgen einer logischen Abfolge, und es entsteht ein nat\u00fcrlicher Druck, begonnene Arbeit auch wirklich abzuschlie\u00dfen:<\/p>\n<ul>\n<li>Standardm\u00e4\u00dfige Einstellung:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4660\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.32-300x53.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"53\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.32-300x53.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.32-1024x182.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.32-768x137.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.32-1536x274.png 1536w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.32.png 1752w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>\u00dcbergang erstellen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4661\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.45-300x135.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"135\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.45-300x135.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.45-1024x459.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.45-768x345.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.25.45.png 1150w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/> <img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone wp-image-4662 \" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.05-300x284.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"142\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.05-300x284.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.05.png 554w\" sizes=\"auto, (max-width: 150px) 100vw, 150px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Status bearbeiten:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4664\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.26-300x146.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"146\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.26-300x146.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.26-768x375.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.26.png 770w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Finaler Workflow:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4663\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.18-300x193.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"193\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.18-300x193.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.18-768x494.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.26.18.png 812w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5><b>Tasks mit Priorit\u00e4ten versehen<\/b><\/h5>\n<p>Ebenso wichtig ist eine saubere Priorisierung. Wenn Aufgaben klar priorisiert sind, entsteht Orientierung. Ohne Priorit\u00e4ten sieht man zwar, was ansteht, aber nicht, was zuerst erledigt werden sollte. Eine feste Reihenfolge reduziert Diskussionen, beschleunigt Entscheidungen und verhindert, dass wichtige Aufgaben von weniger relevanten verdr\u00e4ngt werden. Gerade unter Zeitdruck hilft das, den Fokus zu halten.<\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;Felder verwalten&#8220; anw\u00e4hlen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4658\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-300x66.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"66\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-300x66.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-1024x225.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-768x169.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16.png 1502w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>&#8222;Priorit\u00e4ten&#8220; unter Systemfelder anw\u00e4hlen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4658\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-300x66.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"66\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-300x66.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-1024x225.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16-768x169.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.14.16.png 1502w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Priorit\u00e4ten der einzelnen Tanks einstellen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4657\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.13.57-300x159.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"159\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.13.57-300x159.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.13.57-768x408.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2026-02-04-um-16.13.57.png 990w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<h5><b>Zust\u00e4ndigkeiten festlegen<\/b><\/h5>\n<p>Auch klar geregelte Zust\u00e4ndigkeiten spielen eine entscheidende Rolle. Ist eindeutig festgelegt, wer f\u00fcr welches Ticket verantwortlich ist, gibt es weniger R\u00fcckfragen und kaum Leerlauf. Aufgaben haben einen klaren Eigent\u00fcmer, was die Verbindlichkeit erh\u00f6ht und \u00dcbergaben sauberer macht. Gleichzeitig wird sichtbar, wo Engp\u00e4sse entstehen oder einzelne Personen zu stark ausgelastet sind. Das erleichtert die Planung und sorgt f\u00fcr eine ausgewogenere Verteilung der Arbeit:<\/p>\n<ul>\n<li>Neue Regel hinzuf\u00fcgen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4656\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.18-300x52.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"52\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.18-300x52.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.18-1024x178.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.18-768x133.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.18.png 1404w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Regel f\u00fcr Zust\u00e4ndigkeiten ausw\u00e4hlen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4654\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.58-300x55.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"55\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.58-300x55.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.58-1024x187.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.58-768x140.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.49.58.png 1096w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<ul>\n<li>Zust\u00e4ndigkeiten festlegen:<\/li>\n<\/ul>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-medium wp-image-4655\" src=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.50.28-300x145.png\" alt=\"\" width=\"300\" height=\"145\" srcset=\"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.50.28-300x145.png 300w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.50.28-1024x496.png 1024w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.50.28-768x372.png 768w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.50.28-1536x745.png 1536w, https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Bildschirmfoto-2025-12-07-um-12.50.28.png 1576w\" sizes=\"auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/p>\n<p>In ihrer Gesamtheit ergeben diese Best Practices ein stimmiges Bild. Sie greifen ineinander, schaffen Transparenz, Struktur und Verl\u00e4sslichkeit und sorgen daf\u00fcr, dass Jira nicht nur Tickets verwaltet, sondern den Arbeitsfluss aktiv unterst\u00fctzt und die Produktivit\u00e4t messbar steigert.<\/p>\n<h4 id=\"alternativen\">Alternativen zu Jira<\/h4>\n<p>Wer sich nach einer Alternative zu Jira umsieht, st\u00f6\u00dft schnell auf Azure DevOps von Microsoft. W\u00e4hrend Jira stark als Baukastensystem gedacht ist, setzt Azure DevOps auf einen klar integrierten Gesamtansatz.<\/p>\n<p>Azure DevOps ist als durchg\u00e4ngige Plattform konzipiert, in der viele Funktionen bereits fest eingebaut sind. Es bringt eigene Git-basierte Repositories mit, bietet integrierte Pipelines f\u00fcr Build- und Deployment-Prozesse und deckt mit Test Plans auch das Testmanagement direkt ab. Dadurch kommt man mit deutlich weniger Plugins aus. Das senkt Abh\u00e4ngigkeiten, f\u00fchrt aber gleichzeitig zu mehr administrativem Aufwand, weil viele Einstellungen zentral innerhalb der Plattform verwaltet werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Ein wesentlicher Unterschied zeigt sich im Prozessfokus. Azure DevOps gibt Abl\u00e4ufe st\u00e4rker vor und arbeitet mit klar definierten Strukturen. Das schafft Ordnung und verhindert, dass Workflows durch zu viele individuelle Anpassungen un\u00fcbersichtlich werden. Im Ergebnis entsteht weniger sogenanntes Custom-Chaos, da nicht jede Anforderung \u00fcber zus\u00e4tzliche Erweiterungen oder Sonderl\u00f6sungen abgebildet wird.<\/p>\n<p>Jira geht einen anderen Weg. Das System ist modular aufgebaut und l\u00e4sst sich \u00fcber Plugins flexibel erweitern. F\u00fcr viele Funktionen, etwa im Testmanagement oder bei erweiterten Auswertungen, sind zus\u00e4tzliche Tools wie Xray notwendig. Das macht Jira sehr anpassungsf\u00e4hig, erh\u00f6ht aber auch den Pflegeaufwand, da Plugins regelm\u00e4\u00dfig gewartet, aktualisiert und aufeinander abgestimmt werden m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Trotz dieser Unterschiede teilen beide Systeme wichtige Grundlagen. Sowohl Jira als auch Azure DevOps arbeiten mit Kanban-Boards zur Visualisierung von Arbeit, bieten eine klare Backlog-Hierarchie zur Strukturierung von Aufgaben und stellen REST-APIs sowie Automatisierungen bereit, um Prozesse zu steuern und externe Systeme anzubinden.<\/p>\n<p>Neben Jira und Azure DevOps gibt es weitere Alternativen auf dem Markt. Dazu z\u00e4hlen GitLab, ClickUp, Monday.com oder OpenProject, die jeweils eigene Schwerpunkte setzen und je nach Team und Arbeitsweise unterschiedlich gut passen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Microsoft. (o. D.). Azure DevOps-Dokumentation. <a class=\"ng-star-inserted\" href=\"https:\/\/learn.microsoft.com\/de-de\/azure\/devops\/?view=azure-devops\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-hveid=\"0\" data-ved=\"0CAAQ_4QMahgKEwjEm8bd5r-SAxUAAAAAHQAAAAAQrwY\">https:\/\/learn.microsoft.com\/de-de\/azure\/devops\/?view=azure-devops <\/a>Letzter Zugriff: 01.02.2026<\/p>\n<p>Atlassian. (o. D.-c). Jira Software Documentation. <a class=\"ng-star-inserted\" href=\"https:\/\/confluence.atlassian.com\/jira\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" data-hveid=\"0\" data-ved=\"0CAAQ_4QMahgKEwjEm8bd5r-SAxUAAAAAHQAAAAAQsAY\">https:\/\/confluence.atlassian.com\/jira<\/a> Letzter Zugriff: 01.02.2026<\/p>\n<p>Atlassian. (o. D.-a). The Jira Cloud platform REST API. <a href=\"https:\/\/developer.atlassian.com\/cloud\/jira\/platform\/rest\/v3\/intro\/\">https:\/\/developer.atlassian.com\/cloud\/jira\/platform\/rest\/v3\/intro\/<\/a> Letzter Zugriff: 02.02.2026<\/p>\n<p>Atlassian. (o. D.-b). Webhooks. <a href=\"https:\/\/developer.atlassian.com\/server\/jira\/platform\/webhooks\/\">https:\/\/developer.atlassian.com\/server\/jira\/platform\/webhooks\/<\/a> Letzter Zugriff: 02.02.2026<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Inhalte Was ist Jira Tools und Methoden Tool-Beispiele Xray Automatisierung REST-API Webhooks Best Practices Alternativen zu Jira &nbsp; Was ist<\/p>\n","protected":false},"author":239,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[2],"tags":[],"class_list":["post-4534","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-betriebliche-informationssysteme"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4534","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/users\/239"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=4534"}],"version-history":[{"count":26,"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4534\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":4643,"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/4534\/revisions\/4643"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=4534"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=4534"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/informatik.htwk-leipzig.de\/seminar\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=4534"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}